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Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Wir vernetzen Schulen im Einsatz für die Menschenwürde. An rund 4.000 Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage sind Schüler*innen aktiv gegen Diskriminierung.

Patenschaft für die Carl-Theodor-Schule Schwetzingen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

zur Carl-Theodor-Schule Schwetzingen

Nicola Höfs (hinten v. l.), David Worae, Niah Napoli, Florence Brokowski-Shekete, Hannah Schel, Emily Feßler, Friedemann Holz-apfel, Pia Brambach (vorne v. l.), Cosima Walter und Luca Dangel haben eine gute Diskussionsrunde organisiert. Bild: Annika Kreichgauer

Carl-Theodor-Schule in Schwetzingen: Florence Brokowski-Shekete regelmäßig zu Gast

Der Artikel aus der Schwetzinger Zeitung, erschienen am 27.06.2024.

„Wir wollen Rassismus in unserer Schule keinen Raum geben, das war bereits 2014 die Motivation für die Schulgemeinschaft, sich dem Bündnis Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage (SoRSmC) anzuschließen,“ resümieren die Initiatoren Nicola Höfs und Friedemann Holzapfel.

Der Festakt ist nun zehn Jahre her und die Carl-Theodor-Schule in Schwetzingen arbeitet kontinuierlich daran, aufmerksam für Diskriminierung jeder Form zu bleiben und Demokratie vorzuleben, heißt es in einer Mitteilung der Einrichtung.

Der Schulgemeinschaft stehen selbst gewählte externe Schulpaten zur Seite.

Zoni Weisz, holländischer Sinto, dessen Familie in Auschwitz ermordet wurde, ist Pate der ersten Stunde, nun hat er Verstärkung bekommen:
Seit diesem Schuljahr wird die Carl-Theodor-Schule von Florence Brokowski-Shekete begleitet, die sich – geprägt durch die eigene Lebensgeschichte, als schwarze Deutsche mit ihren Büchern, Podcasts und weiterem vielfältigem Engagement gegen Rassismus einsetzt.

Regelmäßig ist sie Gast an der Carl-Theodor-Schule, so auch jüngst, um über die Wahrnehmung und den Umgang mit Rassismus in Schule und Gesellschaft zu diskutieren.

Moderiert wurde die Diskussion durch den ehemaligen Schüler David Worae und das SORSMC-Team. Florence Brokowski-Shekete nahm Stellung zu aktuellen rassistischen und extremistischen Vorfällen, dazu gehörte auch die Betroffenheit über die Ermordung des Polizisten Rouven Laur in Mannheim.

Es waren sehr persönliche Anliegen, die die Schüler bewegten: Probleme in der Klassengemeinschaft, Ausgrenzung am Arbeitsplatz sowie der institutionelle und Alltagsrassismus, der ihnen zu schaffen macht. „Es gibt keine Gesellschaft und keine Schule ohne Rassismus, wichtig ist es, sensibel zu bleiben und miteinander zu reden, das ist die Aufgabe der Schule“, machte Brokowski-Shekete deutlich, dies ist der Grund, warum es ihr wichtig ist, Schulen zu begleiten und ihre Erfahrungen zu teilen.

Viel zu schnell vergingen die eineinhalb Stunden. Nach ihren Dankesworten machte Schulleiterin Heide-Rose Gönner deutlich: „Es ist unsere Aufgabe, klar Grenzen zu setzen und Diskriminierung nicht zu dulden – Rassismus wird an der Carl-Theodor-Schule eine Rote Karte erteilt.“ hoe

Aminu Initiative e.V.

Aminu Initiative 
Wir sind ein deutsch-ghanaisches Team und fest davon überzeugt, dass jeder Mensch eine faire Chance im Leben verdient. Kinder lieben es zu lernen und gemeinsam mit unseren ghanaischen Partnern ermöglichen wir benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Ghana den Zugang zu Bildung. Wir arbeiten Hand in Hand für das Wohl der Kinder, deren Familien und die Gesellschaft als Ganzes. Dabei fördern wir den interkulturellen Austausch in allen Bereichen unserer Arbeit und machen uns stark gegen jede Form von Rassismus. 

Unsere Mango Family
Anlässlich unseres 15-jährigen Jubiläums im Januar 2021 haben wir ein neues Programm namens Mango Family ins Leben gerufen. Die Mango Family trägt ihren Namen zu Ehren unserer Partnerschule, die ihren Anfang unter einem Mangobaum nahm. Durch das neue Programm können unsere ghanaischen Partner benachteiligte Kinder und Jugendliche besonders nachhaltig betreuen, solange bis sie auf eigenen Füßen stehen. 

Lichtblick Hasenbergl

Lichtblick Hasenbergl in München hat sich auf die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus sozial belasteten Familien spezialisiert. Derzeit können 200 Betreuungsplätze für die Altersgruppe von 5 Monaten bis 25 Jahren zur Verfügung gestellt werden. Das Programm beginnt mit Mutter-Kind-Trainings und einem Kindergarten, begleitet durch die gesamte Schulzeit, hilft den Jugendlichen in die Ausbildung und steht ihnen stützend zur Seite, bis sie sicher im Beruf angekommen sind. In einem angegliederten Familienzentrum können Mütter und Väter alltagsnah die deutsche Sprache erlernen, einfache PC Kurse besuchen und Hilfe bei der Alltagsbewältigung und Existenzsicherung erhalten.